Der Eingriff an der Praça de Alvalade, der auch einen Teil der zentralen Trennwand an der Avenida de Roma umgestalten wird, soll dem Viertel mehr Lebendigkeit, Grünflächen und größere Nachhaltigkeit bringen, aber in Wahrheit könnte er etwa sechs Monate dauern.
Die Arbeiten an einem 2022 begonnenen Projekt, an dem der Gemeinderat von Alvalade und die Stadtverwaltung von Lissabon beteiligt sind,sollten sogar schon im Sommer beginnen. Ziel ist es, dem Platz und den umliegenden Straßen eine menschlichere und funktionalere Dimension zu verleihen und dabei ihren historischen Charakter zu respektieren, insbesondere das Denkmal des Heiligen Antonius.

Renovieren, aber die Identität bewahren
Das Alvalade-Viertel ist derzeit eines der aktivsten und interessantesten Viertel der Hauptstadt, in dem sich viel tut, insbesondere durch die Eröffnung von immer mehr Geschäften.
Die Sanierung zielt daher darauf ab, die Zahl der Freizeitmöglichkeiten für alle Bewohner und Besucher des Viertels zu erhöhen, damit jeder Besuch in diesem Lissabonner Stadtteil noch angenehmer wird.
Die Arbeiten werden sich daher auf vier große Achsen der städtischen Umgestaltung konzentrieren :
- Schaffung ausdrucksstarker Grünflächen, die die ökologische und ästhetische Qualität des Gebiets verbessern;
- Verringerung des Wärmeinseleffekts, indem übermäßig gepflasterte Flächen durch Grünbeete ersetzt werden;
- Erhöhung der Verkehrssicherheit durch Maßnahmen, die die Nutzung von Fußgängerüberwegen fördern und informelle Übergänge verhindern;
- Aufwertung des lokalen Lebens, indem ein komfortablerer Raum für den Fußgängerverkehr und gemeinschaftliche Zusammenkünfte geschaffen wird.
Neuer Rahmen für das Denkmal des Heiligen Antonius
Der Alvalade-Platz beherbergt eines der markantesten Denkmäler des Viertels: Der Sockel des Antonius-Denkmals soll durch ein Hochbeet mit Sträuchern aufgewertet werden , die dem derzeit eher grauen und eintönigen Platz Farbe verleihen.
Eine weitere Neuheit ist die Installation von großen Töpfen, die auf dem Gehweg verteilt sind und in die Bäume gepflanzt werden, die in Zukunft Schatten und Frische spenden sollen.
Zwischen der Avenida do Brasil und der Avenida dos Estados Unidos da América, der zentralen Trennlinie zur Avenida de Roma, soll es ebenfalls mehr Grün geben, und im Rahmen der Maßnahme werden auch Hochbeete mit Sträuchern angelegt.
Die bereits vorhandenen Bäume werden beibehalten, um die Kontinuität der gewohnten Landschaft zu gewährleisten.
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