Das Epizentrum lag etwa vier Kilometer von Alenquer entfernt,relativ nah an der Hauptstadt (etwas mehr als 45 Kilometer), und es wurdenzwei Erdbeben derselben Stärke auf der Richter-Skala, 4,1, registriert.
Ungewöhnliche seismische Sequenz

Die Gegend um die alte Estremadura und ein großer Teil der Mitte des Landes wurden heute Nachmittag (12:14 und 12:16 Uhr) von ungewöhnlichen Erdbeben erschüttert: Die Region Alenquer war das Zentrum von zwei starken Beben, beide mit einer Stärke von 4,1 auf der Richter-Skala, die innerhalb von nur 120 Sekunden registriert wurden.
Und genau das war das Besondere an diesem Ereignis: Anders als sonst gab es keine Nachbeben, sondern ein zweites Beben (mit derselben Stärke) 14 Kilometer von Vila Franca de Xira entfernt, wie das IPMA – Portugiesisches Institut für Meer und Atmosphäre – mitteilte , das übrigens wieder Probleme mit seiner Website hatte, die nach einem Ereignis dieser Schwere zusammenbrach.
Nach Angaben derselben Behörde ereigneten sich die Beben in einer geschätzten Tiefe zwischen 14 und 15 Kilometern, wobei die freigesetzte Energie in einem weitläufigen geografischen Gebiet deutlich zu spüren war und Tausende von Bürgern erschreckte. Berichte unserer Leser in unserem Instagram-Post bestätigen, dass das Beben zu spüren war in:
- Caldas da Rainha
- Torres Vedras
- Óbidos
- Peniche
- Leiria
- Santarém
- Coimbra
- Viseu (in abgeschwächter Form)
Die Reaktion der Behörden
Es ging ziemlich schnell; obwohl die Website des IPMA nicht erreichbar war, kam die Nachricht vom Zivilschutz (in unserem Fall) um 12:32 Uhr an.
Ein paar Stunden nach beiden Ereignissen ist schon klar, dass es keine Berichte über Opfer oder strukturelle Sachschäden gibt.
Allerdings erfordern solche Szenarien immer eine gewisse Vorsicht, weshalb du bis zum Ende des Tages wachsam bleiben solltest, falls es wieder passiert:
- Bleib ruhig
- Halt dich im Haus von Fenstern und Spiegeln fern
- Benutze niemals Aufzüge
- Schau dir die offiziellen Quellen an, um mehr Infos zu bekommen.